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Susanna Bonaséwicz

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Susanna Bonaséwicz (*03. Oktober. 1955 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin, Sychronsprecherin und Hörspielsprecherin. Darüber hinaus ist sie auch als Sychronregisseurin und Dialogbuchautorin tätig. Bekannt ist Bonaséwicz vor allem für ihre Rolle der Hörspielfigur Bibi Blocksberg und als deutsche Stimme der Charakterdarstellerinnen Isabelle Huppert, Isabella Rossellini und Sissy Spacek.

In Glee spricht sie Olivia Newton-John.

Leben und Wirken

Theater

Susanna Bonaséwicz wuchs in Berlin auf und hegte bereits in frühester Jugend den Wunsch, den Schauspielberuf zu erlernen. Im Alter von sechs Jahren war sie 1961 an der Seite von Sonja Ziemann in "Denn das Weib ist schwach" zu sehen. Nach ihrem Realschulabschluss besuchte sie die private Schauspielschule von Prof. Marlise Ludwig. Im Anschluss an ihre Prüfung agierte Bonaséwicz an verschiedenen Berliner Theaterbühnen, darunter mit Kerstin Sanders-Dornseif in zwei Einaktern an Joachim Kerzels. Intimem Theater, in Maxim Gorki"ein Leben" in der Akademie der Künste, in "Tingel Tangel" am Hebbel-Theather oder in der Zauberer von Oz in den Berliner Kammerspielen. Mit der Playback-Show "Technicolor Dreams" bestritt sie eine Tournee durch Westdeutschland, sang zudem in diversen Musicals und veranstaltete Lesungen vor Publikum. Gastauftritte im Fernsehen übernahm sie unter anderem in "Gotcha! - Ein irrer Trip" und in einer Folge der Krimiserie "Der Alte".

Hörspiele

Im Jahr 1979 wurde Bonaséwicz von Hörspielregisseur Ulli Herzog für die Hauptrolle der Hörspielfigur "Bibi Blocksberg" engagiert. Seitdem ist sie in nahezu allen Folgen der gleichnamigen Serie als 13-jährige Hexe aus Neustadt zu hören. Im Jahr 1980 wurde sie kurzzeitig von Katja Nottke ersetzt, da sich Bonaséwicz zu dieser Zeit im Rahmen einer Weltreise im Ausland aufhielt. 1991 folgte mit Bibi und Tina ein Ableger der erfolgreichen Kioskproduktion, in welcher Bonaséwicz seither neben Dorette Hugo in einer weiteren langjährigen Hauptrolle engagiert ist. Gastauftritte als Bibi Blocksberg übernahm sie in der benachbarten Kinderhörspielserie "Benjamin Blümchen". Darüber hinaus war sie ab Mitte der 1970er Jahre an zahlreichen Hörspielen und Lesungen beteiligt, die im Hörfunk des WDR, SDR und SFB gesendet wurden. In Hörspielfassungen zu Märchen der Gebrüder Grimm wirkte sie unter anderem in "Aschenputtel", "Brüderchen und Schwesterchen" sowie "Schneeweißchen und Rosenrot" mit.

Seit Mitte der 2000er Jahre ist Bonaséwicz in unregelmäßigen Abständen in der Hörspielreihe "Geisterjäger John Sinclair" zu hören

Synchronisation

Susanna in der deutschen Synchronkartei

Ihre erste Hauptrolle im Bereich der Filmsynchronisation übernahm Bonaséwicz als deutsche Stimme von Sissy Spacek in "Drei Frauen" (1977), gefolgt von einem Engagement auf Isabelle Huppert in "Die Spitzenklöpplerin" (1978). Seither synchronisiert Bonaséwicz die beiden Schauspielerinnen mit Ausnahme einzelner Produktionen bis in die Gegenwart; mit der Besetzung auf Isabella Rossellini in "Blue Velvet" (1987) festigte sich zudem eine weitere Kombination, die bis in die heutige Zeit Bestand hat.

Einem breiten Publikum ist Bonaséwicz überdies als deutsche Stimme von Carrie Fisher in der "Star-Wars"-Trilogie (1978–1983), Heather Thomas in der Actionserie "Ein Colt für alle Fälle" (1983), Tyne Daly in der Kriminalserie "Cagney & Lacey" (1987) und Fran Drescher in der Sitcom "Die Nanny" (1995) bekannt. Neben zahlreicher Haupt-, Neben- und Gastrollen auf wechselnden Darstellerinnen und Figuren in Film und Fernsehen, synchronisiert Bonaséwicz wiederkehrend Schauspielerinnen wie Daryln Hannah und Bridget Fonda.

Dialogregie und -buch

Parallel zu ihrer Tätigkeit als Synchronsprecherin verfasst Susanna Bonaséwicz Dialogbücher und führt Synchronregie. So zeichnet sie unter anderem für die deutschsprachigen Fassungen der Filme "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" (2004), "Happy End mit Hinternissen" (2006), "Ein einziger Augenblick" (2008) und "Sex and the City - Der Film" (2008) verantwortlich.

Auszeichnungen

2009 Die Silhouette in der Kategorie „Lebenswerk Synchronschauspielerin“

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Wikipediaartikel:
„Susanna Bonaséwicz“

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